Wer wir sind
Die Africa Basel ist die internationale Kunstmesse für zeitgenössische Kunst, die sich auf Werke aus Afrika und seiner Diaspora spezialisiert. Als Plattform für kreativen Ausdruck und kulturellen Austausch präsentiert die Africa Basel eine breite Palette von Kunstwerken, die die dynamische und facettenreiche Kunstszene des afrikanischen Kontinents widerspiegeln. Die Messe fördert den Dialog zwischen Galerien, Sammlerinnen und Sammlern, Künstlerinnen und Künstlern sowie Kunstbegeisterten und trägt dazu bei, das weltweit wachsende Interesse an afrikanischer Kunst weiter zu stärken. Im Herzen von Basel gelegen und während der Art Basel Woche stattfindend, ist die Africa Basel ein zentraler Treffpunkt, um neue Perspektiven zu erkunden und die reichen künstlerischen Traditionen und Innovationen Afrikas zu feiern.
DER KURATORISCHE BEIRAT
Der kuratorische Beirat der Africa Basel ist massgeblich für die Auswahl der teilnehmenden Galerien verantwortlich. Die Mitglieder, bestehend aus erfahrenen KuratorInnen, KunstexpertInnen und SpezialistInnen für afrikanische und afro-diasporische Kunst, stellen sicher, dass die ausgewählten Galerien ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Angebot präsentieren, das die kulturelle und künstlerische Vielfalt Afrikas widerspiegelt.
Bei der Auswahl der Galerien legt das Board besonderen Wert darauf, dass sowohl etablierte als auch aufstrebende Galerien vertreten sind. Dadurch wird eine Balance zwischen bekannten Namen und neuen Stimmen geschaffen, was dazu beiträgt, ein breites Spektrum zeitgenössischer Kunst aus Afrika und der afrikanischen Diaspora zu zeigen.
Der kuratorische Beirat sorgt dafür, dass die ausgewählten Galerien Werke präsentieren, die die kulturelle Relevanz, Kreativität und Innovation der afrikanischen Kunstszene zum Ausdruck bringen. Auf diese Weise entsteht ein ausgewogenes, repräsentatives und inspirierendes Kunsterlebnis für die Besucherinnen und Besucher, das sowohl die internationale als auch die lokale Kunstszene bereichert.
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Azu Nwagbogu ist ein nigerianischer Kunstkurator und National Geographic Explorer at Large. Er ist Gründer und Direktor der African Artists' Foundation und des LagosPhoto Festivals. Außerdem hat er Art Base Africa gegründet, eine innovative virtuelle Plattform, die sich der Erforschung und dem Verständnis zeitgenössischer afrikanischer Kunst und ihrer Diaspora widmet. Im Jahr 2021 wurde er von der Royal Photographic Society als „Kurator des Jahres“ ausgezeichnet und steht auf der ArtReview-Liste der 100 einflussreichsten Personen der Kunstwelt in den Jahren 2021, 2022 und 2023. Im Jahr 2024 kuratierte er den Eröffnungspavillon Benins auf der Biennale von Venedig kuratieren.
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Michèle Sandoz, Geschäftsführerin von Grisebach Schweiz, hat eine Reihe wichtiger internationaler Initiativen ins Leben gerufen. So gründete sie die Kunstinitiative der Stiftung für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK), eine neue Plattform für den Austausch zwischen Kunst und humanitärer Hilfe, nachdem sie langjährig als Global Head of VIP Relations Art Basel die globale VIP-Strategie der Messe, die Konzeptualisierung neuer Geschäftsinitiativen und die Pflege weltweit führender Kunstmäzene leitete. Davor übernahm sie in Folge ihrer Position als Leiterin der Abteilung Asiatische Kunst bei Koller Auktionen Zürich die stellvertretende Direktion von Christie’s Zürich mit Schwerpunkt auf die Entwicklung asiatischer Märkte. Ebenfalls hat sie beim Aufbau der Daros Latinamerica Collection mitgerwirkt, einer der weltweit grössten Sammlungen zeitgenössischer lateinamerikanischer Kunst.
Sandoz studierte chinesische und japanische Kunstgeschichte und Kultur an der Universität Zürich und an der Beijing Language and Cultural University. Sie ist Gründungsmitglied des Global Council von Zeitz MOCAA und sitzt in mehreren Beiräten, darunter der Lagos Biennale und Paris Internationale. Sie ist zudem Beiratsmitglied der Art Market Studies (EMAMS) der Universität Zürich sowie Co-Vorsitzende der Friends of the Swiss Institute New York.
Die in Harare, Simbabwe, geborene Sandoz hat in Niamey, Peking und Taipeh gelebt und wohnt derzeit in Zürich.
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Serge Tiroche stammt aus einer Familie, die als Sammler, Galeristen, Händler und Auktionshausgründer tief in der Kunstwelt verwurzelt ist. Er sammelt seit über 30 Jahren zeitgenössische Kunst, hat einen MBA-Abschluss von INSEAD und war zuvor als Managing Director bei der Citi Private Bank tätig. Im Jahr 2007 ging er dazu über, seine Leidenschaft für das Sammeln und Investieren von Kunst zu kombinieren und gründete Initiativen, die den öffentlichen Zugang zur Kunstwelt erweitern und aufstrebende Künstler weltweit unterstützen.
Zu seinen Projekten gehören ST-ART, Israels erster Kunst-Inkubator, und der Artist Pension Trust, bei dem er als globaler Vorsitzender fungierte. Im Jahr 2011 war er Mitbegründer von Art Vantage PCC Limited, einem Kunstfonds, der sich über die Tiroche DeLeon Collection auf zeitgenössische Kunst aus Entwicklungsmärkten konzentriert. Sein neuestes Projekt, Africa First, unterstützt aufstrebende Künstler aus Afrika und der Diaspora durch eine private Sammlung, Residenzprogramme und philanthropische Aktivitäten.
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Dr. Greer Valley ist Kuratorin und Wissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Kunst, Geschichte und soziale Gerechtigkeit. Sie ist Senior-Kuratorin und Leiterin der kuratorischen Abteilung des Zeitz MOCAA in Kapstadt und leitet Projekte, die afrikanische Kunst im globalen Diskurs stärken. Dr. Valley, die an der Universität Kapstadt in Kunstgeschichte promoviert und Abschlüsse in Bildender Kunst und Architektur erworben hat, verfolgt einen interdisziplinären Ansatz, der ihre Arbeit prägt.
Ihre unabhängigen kuratorischen Projekte, darunter Unsettled (Dak'Art Biennale), Phefumla! (Breathe!) und Open Forum, befassen sich mit Themen der Vertreibung und des sozialen Dialogs. Als engagierte Pädagogin hat sie akademische Führungspositionen inne und wurde mit Stipendien wie dem MAHASSA Fellowship der Getty Foundation und dem Female Academic Leadership Fellowship ausgezeichnet. Dr. Valley leistet einen aktiven Beitrag zur Kunstgemeinschaft durch ihre Führungsrolle bei der KwaZulu-Natal Society of Arts und der Africa South Arts Initiative.
DAS TEAM
Die Africa Basel wurde von Sven Eisenhut-Hug, einem erfolgreichen Kunstmesseunternehmer, und Benjamin Füglister, einem kreativen Visionär, ins Leben gerufen. Beide sind fest in der Basler Kunstszene verankert. Eisenhut-Hug bringt umfangreiche Erfahrungen aus dem internationalen Gastgewerbe mit, während Füglister als erfahrener Kurator bereits über 60 Ausstellungen weltweit organisiert hat, mit besonderem Fokus auf afrikanische Kunst.
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Benjamin Füglister, gebürtiger Schweizer, zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit als Kreativer und Kulturunternehmer aus. Er studierte Interaktionsdesign an der Kunsthochschule Basel und absolvierte einen Master in Kulturmanagement in Utrecht. Berlin war von 2004 bis 2023 sein kreativer und beruflicher Mittelpunkt. Als Künstler und Designer fokussiert sich Füglister auf die kritische Betrachtung gesellschaftlicher Standards und deren visuelle Interpretation, wobei Fotografie sein Hauptmedium ist.
Beruflich engagiert er sich im interkulturellen Dialog und im transdisziplinären Design. Seit 2006 gehört er zum Redaktionsteam des European Photography Magazins, und 2012 gründete er den internationalen CAP Prize für afrikanische Fotografie, mit dem er weltweit rund 60 Ausstellungen organisierte. Er war bis 2021 Co-Direktor des IAF Basel Festivals für zeitgenössische Kunst und ist Nominator für den renommierten Prix Pictet. Als Mitglied des kuratorischen Gremiums der Photo Basel Messe und als Juror bei Fotopreisen zeigt er seine Branchenexpertise. Füglister ist Mitglied bei Spectrum Fotografie Schweiz, der Dach- und Netzwerkorganisation für schweizerische Fotografieinitiativen.
Füglister ist ein Macher, der kulturelle Veranstaltungen flexibel und erfolgreich zu einem Erlebnis für alle Beteiligten eines Events macht.
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Sven Eisenhut-Hug ist ein in Basel ansässiger Unternehmer und Gründungsdirektor der photo basel, der ersten und einzigen internationalen Kunstmesse der Schweiz, die sich der Fotografie widmet.
Die Messe findet jährlich im Juni während der Art Basel Woche statt und bietet rund 40 internationalen Galerien eine Plattform. Die Messe expandierte nach Berlin und Miami, wo sie in Partnerschaft mit der Positions Messe und der Scope Miami stattfand.
Eisenhut-Hug ist ständiges Jurymitglied der Unternehmerklasse seiner Alma Mater, der École hôtelière de Lausanne. Er ist Teil verschiedener Jurys von Festivals und Messen, die von Lenzburg bis Kiew reichen.
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Joena Dillier ist eine Innenarchitektin und Szenografin, die an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel studierte. 2024 produzierte sie massgeblich die photo basel Messe und 2025 ist sie für dir Africa Basel als Produzentin im szenografischen Bereich tätig.